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E-Commerce braucht Social Media - Flashfactory meets Karlsruhe

Freitag, 29. Oktober 2010

Um soziale Netzwerke, das Einkaufen im Netz und die Frage, wie Unternehmen die neuen Möglichkeiten für sich einsetzen können, ging es am Donnerstagabend bei der zehnten Flashfactory von Burda Digital Systems in Karlsruhe. Geschäftsführer Gerhard Thomas hatte Branchenexperten zur zweiten Runde in die Universitätsstadt eingeladen. Dominik Multhaupt von Burda Direct interacticve stellte im Eröffnungsvortrag fest, dass Kunden heute im Netz über Marken sprechen und Meinungen austauschen möchten sowie Produkte bewerten und empfehlen wollen.

In der anschließenden, von SWR-Wirtschaftsredakteurin Ruth Boekle moderierten, Podiumsrunde machten Friedrich Bardt von Xing, Axel Schmiegelow von Sevenload, Matthias Roth von Burda Digital Systems und Michael Witzenleiter von Burda Direct interactive an Hand von Beispielen deutlich, wie sehr sich die Kommunikation für Unternehmen und Nutzer im Internet verändert hat. „Social Media entwickelt sich explosionsartig“, betonte Schmiegelow.
„Interaktion und Kollaboration in sozialen Netzwerken gewinnen zunehmend an Bedeutung und reichen auch in die analoge Welt hinein. Social Media ist keine Modeerscheinung, sondern verändert langfristig Unternehmensstrukturen“, ist Friedrich Bardt überzeugt. Und auch Gerhard Thomas betonte, dass Unternehmen sich strategisch mit dem Thema auseinandersetzen müssten, um die positiven und negativen Meinungen und Bewertungen ihrer Kunden zu nutzen.

Wie aus E-Commerce und Social Media schließlich Social Commerce wird, beweist die Videoplattform Sevenload beispielhaft: „Wir sammeln Inhalte, die die Nutzer nicht nur anschauen, sondern über die sie sich auch mit anderen austauschen können. Außerdem können sie auch noch etwas bestellen - sprich eine Empfehlung sofort in einen Kauf umsetzen“, so Schmiegelow. „Unsere Praxis im Aufbau von Shops und Communitys zeigt immer wieder, dass der Kunde heute eine Empfehlung höher bewertet als ein werbliches Produktangebot“, ergänzte Matthias Roth.