Vernetzung von Technologie und Vision
„Die Flashfactory stellt Unternehmen vor, die hauptsächlich im Internet profitable Geschäftsmodelle aufbauen. Wir reden hier wenig über Technologie, sondern über das, was sie unterstützt und möglich macht”, begrüßte Burda Digital-Geschäftsführer Gerhard Thomas rund 130 Gäste in der Alten Burda-Druckhalle in Offenburg zur fünften Flashfactory.
Hinter jedem Erfolg stehe eine geeignete Technologie, die Theorien, Konzepte oder Visionen umsetze. „Im Januar haben wir in München auf unserer Konferenz TES - Technology Enables Success mit internationalen Fachreferenten diskutiert, wie wichtig diese treibende Rolle von Technologie für den langfristigen Geschäftserfolg ist”, so Thomas.
Bei der fünften Ausgabe des Digital-Events, das erstmals von Ruth von Ascheraden von Hitradio Ohr moderiert wurde, stand der erfolgreiche Multichannel-Retailer Cyberport im Mittelpunkt. Das Unternehmen präsentiert im Online-Technikmarkt mehr als 30.000 Produkte, verfügt über Lifestyle-Verkaufsfilialen und produziert einen mehrmalig prämierten Printkatalog. So lautete das Thema des Abends „Multichannel - Erfolgsrezept mit Zukunft?”.
Fritz Oidtmann, Geschäftsführer von Cyberport und Computerunivers, machte in seinem Vortrag „Multichannel - ein erfolgreiches Konzept für den Versandhandel” deutlich, dass die crossmediale Marketingstrategie vom Store über den Internetauftritt bis hin zum Katalog ein wesentlicher Faktor für die erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens ist und empfiehlt diesen Ansatz auch Händlern aus anderen Branchen.
Till Behnke stellte seine Plattform Betterplace vorZum ersten Mal stand eine Non-Profit-Plattform - und damit das Thema soziales Engagement - auf der Agenda der Flashfactory. „Wir haben wiederholt die Kunden-Weihnachtsgeschenke in eine Spende an Ashoka verwandelt. Das Geld kommt Fellows und ihren sozialen Projekten zugute”, erläuterte Kerstin Schmidt-Ott, die bei Burda Digital die Bereiche Marketing & PR verantwortet.
Ashoka ist ein Netzwerk für soziale Innovationen und die weltweit führende Organisation zur Förderung von Social Entrepreneurs. „Wir stehen der Organisation auch über die Geldspende hinaus als Ansprechpartner für technische und konzeptionelle Fragen der Start-ups zur Verfügung”, so Schmidt-Ott. Derzeit unterstützt das Unternehmen Till Behnke bei der Weiterentwicklung seines Online-Philanthropie-Marktplatzes www.betterplace.org.
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